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Urheberrecht (Öffentliche Wiedergabe)

Werkgenuss

Eine Person kann ein Werk genießen.

Der Werkgenuss erfordert die Wahrnehmung des Werkes, z.B. durch das Ansehen von Bildern, Hören von Musik, Lesen eines Buches.

Das Urheberecht erfasst die Wahrnehmung eines Werkes nicht. Erfasst wird aber die Wiedergabe eines Werkes gegenüber der Öffentlichkeit. Der Urheber hat das ausschließliche Recht, sein Werk in unkörperlicher Form öffentlich wiederzugeben (§ 15 Abs. 2 UrhG@).

Eine Öffentlichkeit liegt nicht vor, wenn der Nutzer das Werk selbst wahrnimmt und genießt (sog. Werkgenuss durch Nutzer), z.B. wenn der Nutzer das Werk selbst liest, hört, anschaut.

Der Werkgenuss durch den Nutzer fällt nicht unter § 15 Abs. 2 UrhG@.

Es kann sein, dass der Wahrnehmung eines Werkes eine Vervielfältigung vorausgeht. Das Verveilfältiungsrecht steht dem Urheber zu (siehe Vervielfältigungsrecht). So kann es sein, dass die Wahrnehmung für sich betrachtet rechtlich zulässig ist (z.B. Ansehen eines Videos), aber die vorausgehende Vervielfältigung im Arbeitsspeicher des Computers nicht, da die Zustimmung des Urhebers fehlt. Zur Situation beim Streaming, siehe Details.


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