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Urheberrecht (Öffentliche Wiedergabe)

Einleitung

Der Urheber hat das Recht sein Werk in unkörperlicher Form öffentlich wiederzugeben (Recht der öffentlichen Wiedergabe).

Das Recht der öffentlichen Wiedergabe des Werks umfasst nach § 15 Abs. 2 UrhG@ beispielsweise:

  • das Vortragsrecht (Recht ein Schriftwerk zu Gehör zu bringen)

  • das Aufführungsrecht (Recht eine Musikwerk zu Gehör zu bringen)

  • das Recht der öffentlichen Zugänglichmachung

  • das Senderecht

  • das Recht der Wiedergabe durch Bild- oder Tonträger (Datenträger)

Wann ein Werk öffentlich angeboten bzw. wiedergegeben wird ist davon abhängig, was unter dem Begriff der Öffentlichkeit zu verstehen ist (siehe Inhaltsübersicht, 3. Öffentlichkeit)

Eine öffentliche Wiedergabe ist ohne Zustimmung des Urhebers möglich, wenn sie keinem Erwerbszweck des Veranstalters dient, die Teilnahme unentgeltlich möglich ist und keiner der ausübenden Künstler eine besondere Vergütung erhält (§ 52 Abs. 1 UrhG@). Dies gilt nicht uneingeschränkt. Öffentliche bühnenmäßige Darstellungen, öffentliche Zugänglichmachungen und Funksendungen eines Werkes sowie öffentliche Vorführungen eines Filmwerks sind stets nur mit Einwilligung des Berechtigten zulässig (§ 52 Abs. 3 UrhG@).


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