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Darlehensvertrag (Forderungskauf)

Begriff und Bedeutung

Durch den Darlehensvertrag wird der Darlehensgeber verpflichtet, dem Darlehensnehmer ein Darlehen (Geldbetrag) zur Verfügung zu stellen. Kommt es zur Auszahlung, dann ist der Darlehensnehmer verpflichtet, das Darlehen bei Fälligkeit zurückzubezahlen (Darlehensvertrag).

Der Darlehensgeber kann seine Darlehensforderung an eine andere Person verkaufen In diesem Fall liegt ein Rechtskauf vor.

Der Vorteil des Forderungsverkaufs für den Gläubiger ist, dass er für die Forderung sofort Geld bekommt, ohne die Forderung selbst einziehen zu müssen.

Der Verkauf einer Geldforderung gegen Entgelt wird auch als sog. Factoring bezeichnet.

Der Anlass für einen Forderungsverkauf ist vielfältig, z.B.:

  • Not leidende Kredite

  • Verschlechterung der Vermögensverhältnisse des Schuldners

  • Liquiditätsengpass

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Dokument-Nr. 000509

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