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Versandhandel (Webshop, Internetkauf)

Elektronischer Geschäftsverkehr

Rz. 5

Ein Vertrag im elektronischen Geschäftsverkehr liegt vor, wenn der Unternehmer sich zum Zweck eines Vertragsabschlusses über Waren oder Dienstleistungen eines Telemedien bedient (§ 312i BGB@, eCommerce).

Bei Verträgen im elektronischen Geschäftsverkehr besteht die Gefahr von Eingabefehlern. Daher hat der Kunde das Bedürfnis nach Schutz vor Eingabefehlern. Auch hat der Kunde nach Versendung einer Bestellung ein Interesse zu erfahren, ob seine E-Mail-Bestellung beim Unternehmer eingegangen ist.

Daher treffen den Unternehmer besondere Informationspflichten. So ist der Unternehmer verpflichtet, dem Kunden nach Erhalt der Bestellung unverzüglicher den Empfang auf dem elektronischen Weg zu bestätigen. Auch ist der Unternehmer verpflichtet technische Mittel zur Verfügung stellen, mit deren Hilfe der Kunde Eingabefehler vor Abgabe seiner Bestellung erkennen und berichtigen kann. Gegenüber Verbrauchern gelten besondere Pflichten, wie beispielsweise die Information über Lieferbeschränkungen und zulässige Zahlungsmittel (siehe Pflichten).


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Dokument-Nr. 000510, © jura-basic 2019

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