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Arbeitsverhältnis (Krankheit)

Einleitung

Nach § 611 BGB@ ist der Arbeitnehmer zur Erbringung seiner Dienstleistung verpflichtet. Im Gegenzug hat der Arbeitnehmer einen Anspruch auf die Vergütung.

Der Anspruch auf Vergütung entfällt, wenn der Schuldner (Arbeitnehmer) von seiner Leistungspflicht nach § 275 BGB@ befreit wird (§ 326 Abs. 1 BGB@). Der Arbeitnehmer wird von seiner Leistungspflicht kraft Gesetz (§ 275 BGB@) befreit, wenn ihm die Arbeitsleistung unmöglich ist, z.B. Arbeitsunfähigkeit wegen Krankheit. Ohne Sonderregelung würde der Arbeitnehmer bei Arbeitsunfähigkeit seinen Anspruch auf Vergütung verlieren.

Nach § 616 BGB@ verliert der Arbeitnehmer seinen Anspruch auf Vergütung nicht, wenn eine vorübergehende Verhinderung in seiner Person vorliegt.

Die Verhinderung des Arbeitnehmers wegen Arbeitsunfähigkeit ist neben § 616 BGB@ speziell im Entgeltfortzahlungsgesetz (EntgFG) geregelt.

Nach § 3 EntgFG@ erhält der Arbeitnehmer eine Lohnfortzahlung im Krankheitsfall bis zur Dauer von 6 Wochen. Arbeitnehmer in Sinne dieses Gesetzes sind Arbeiter und Angestellte sowie die zu ihrer Berufsbildung Beschäftigten (s.u. Lohnfortzahlung).

Dauert die Arbeitsunfähigkeit länger als drei Kalendertage, hat der Arbeitnehmer dem Arbeitgeber ein ärztliches Atest am 4. Tag vorzulegen (s.u. Krankmeldung).

Von der Lohnfortzahlung ist das Krankengeld zu unterscheiden. Das Krankengeld bezahlt nicht der Arbeitgeber, sondern die Krankenkasse, wenn die Krankheit länger als 6 Wochen dauert (s.u. Krankengeld).

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Hinweise

Dokument-Nr. 000417

Autor, siehe Impressum

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Seite aktualisiert: 15.11.2009, Copyright 2016