jura-basic (Telearbeit Wohnungszugang) - Grundwissen
   
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Arbeitsverhältnis (Telearbeit)

Wohnungszugang

Rz. 8

Der häusliche Telearbeitsplatz fällt in den Schutzbereich des Art. 13 GG, weshalb die Zutrittsmöglichkeit von der Einwilligung des Wohnungsinhabers abhängt.

Der Arbeitgeber kann ein konkretes Interesse an der Verwendung von Arbeitsmitteln oder an der konkreten Ausgestaltung des Arbeitsplatzes haben (z.B Arbeits- und Gesundheitsschutz). Auch Datenschutzgesichtspunkte können eine Rolle spielen. So kann der Betriebsrat seiner Überwachungspflichten nach § 80 Abs. 1 Nr. 1 BetrVG@ nur dann wahrnehmen, wenn er Zugangsmöglichkeiten zur Wohnung hat.

Auf jeden Fall sollten Zutritts- und Zugangsrechte des Arbeitgebers und des Betriebsrates im Arbeitsvertrag vereinbart werden.

Sofern die Wohnung angemietet ist, bedarf das Home Offfice der Zustimmung des Vermieters, da die Wohnberechtigung des Mieters nicht auch die Nutzung der Wohnung als Arbeitsplatz erfasst. Wohnen und arbeiten sind verschiedene Nutzungsarten. Der Vermieter ist verpflichtet der Nutzung zuzustimmen, sofern die Räume durch die Arbeitstätigkeit nicht übermäßig beansprucht wird.


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Dokument-Nr. 000373, © jura-basic 2019

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