jura-basic (Mindesturlaub Begriff-und-Bedeutung) - Grundwissen
   
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Arbeitsverhältnis (Urlaub, Dauer, Mindesturlaub)

Begriff und Bedeutung

Rz. 1

Jeder Arbeitnehmer hat in jedem Kalenderjahr einen gesetzlichen Anspruch auf bezahlten Erholungsurlaub (siehe Urlaub).

Bei einer 6 Tage-Woche beträgt der gesetzliche Urlaub jährlich mindestens 24 Werktage (§ 3 Abs. 1 BUrlG@). Dies ist der sog. Mindestdauer des Urlaubs ohne Rücksicht auf das Lebensalter.

Bei einer 5 Tage-Woche hat der Arbeitnehmer weniger Urlaubstage. Der gesetzliche Urlaub beträgt in diesem Fall 20 Urlaubstage. Bei einer 3 Tage-Woche hat der Arbeitnehmer noch weniger Urlaubstage. Wenn sich aufgrund des Zwölftelungsprinzips (Teilurlaubs) Bruchteile von Urlaubstagen ergeben, stellt sich die Frage, wie diese Bruchteile (nicht volle Tage) zu behandeln sind. Mehr Details zur Berechnung der Urlaubstage (siehe Berechnung, Rz.2).

Längere Mindesturlaubszeiten haben nur Schwerbehinderte und Jugendliche.

Der gesetzliche Mindesturlaub darf durch Einzelvertrag oder Tarifvertrag nicht unterschritten werden (§ 13 BUrlG@ i.V.m. § 3 Abs. 1 BUrlG@).

Einzelvertraglich oder tarifvertraglich können längere Urlaubszeiten oder Sonderurlaub vereinbart werden .

Der volle Jahresurlaubsanspruch entsteht nicht mit dem ersten Tag des Arbeitsbeginns, sondern erstmalig nach einem Arbeitsverhältnis von 6 Monaten. Dies ist die sog. (Wartezeit).


|| Rz. 2 >>

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Dokument-Nr. 000870, © jura-basic 2019

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