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Handelsgewerbe (kaufmännisch eingerichteter Geschäftsbetrieb)

Kaufmännisch eingerichteter Geschäftsbetrieb

Rz. 2

Das Gewerbe ist ein Handelsgewerbe, wenn es

  • nach seiner Art oder

  • nach seinem Umfang

einen in kaufmännischer Weise eingerichteten Geschäftsbetrieb erfordert (vgl. § 1 Abs. 2 HGB@).

Ein in kaufmännischer Weise eingerichteten Geschäftsbetrieb ist ein Geschäftsbetrieb, der kaufmännische Buchhaltung (§ 238 HGB@) macht und am Schluss eines Jahres einen Jahresabschluss (§ 242 HGB@) erstellt.

Eine kaufmännische Buchführung ist erforderlich, wenn der Betrieb so groß ist, dass der Unternehmer Bücher führen muss, um sich in kurzer Zeit einen Überblick über die Entstehung und Abwicklung der Geschäftsvorfälle (z.B. offene Rechnungen) und die Lage des Unternehmens verschaffen zu können (siehe Buchführung).

Ist ein Überblick über die Geschäftsvorfälle (Entstehung und Abwicklung) auch ohne besondere Buchführung möglich (z.B. ohne Kreditorenkonto, Debitorenkonto, Forderungsmanagement), ist von einem Kleinbetrieb auszugehen.

Ob ein Großbetrieb vorliegt, bestimmt sich nach Art oder Umfang des Geschäftsbetriebs (siehe Großbetrieb).


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Dokument-Nr. 000225, © jura-basic 2020

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