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Handelsbücher

Jahresabschluss

Der Kaufmann hat zu Beginn seines Handelsgewerbes und für den Schluß eines jeden Geschäftsjahrs einen das Verhältnis seines Vermögens und seiner Schulden darstellenden Abschluß (Eröffnungsbilanz, Bilanz) aufzustellen (§ 242 Abs. 1 HGB@). Er hat für den Schluß eines jeden Geschäftsjahrs eine Gegenüberstellung der Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahrs (Gewinn- und Verlustrechnung) aufzustellen (§ 242 Abs. 2 HGB@).

Die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung bilden den Jahresabschluß (§ 242 Abs. 2 HGB@).

Der Jahresabschluss ist nach den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung auszustellen (§ 243 Abs. 1 HGB@). Er muss klar und übersichtlich sein (§ 243 Abs. 1 HGB@).

Der Jahresabschluss hat sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge zu enthalten (=Vollständigkeitsprinzip), soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist (§ 246 Abs. 1 HGB@).

Für Kapitalgesellschaften gilt § 264 HGB@. Danach haben die gesetzlichen Vertreter einer Kapitalgesellschaft den Jahresabschluss um einen Anhang zu erweitern, der mit der Bilanz und der GuV eine Einheit bildet, sowie einen Lagebericht aufzustellen (§ 264 Abs. 1 HGB@).

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Seite aktualisiert: 15.10.2015, Copyright 2017