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Leasingvertrag (Finanzierungsleasing)

Begriff und Bedeutung

Der Leasingvertrag ist ein Mietvertrag mit kaufrechtlichen Elementen (siehe Leasingvertrag).

Das Finanzierungsleasing ist eine besondere Leasingart.

Das Leasing ist ein Finanzierungsleasing nach § 506 Abs. 2 BGB@, wenn beispielsweise neben der Gebrauchsüberlassung zusätzlich vereinbart ist,

  • dass bei Beendigung des Vertrags der Verbraucher zum Erwerb des Gegenstandes verpflichtet ist oder

  • der Verbraucher für einen bestimmten Wert des Gegenstandes (Wertminderung) einzustehen hat.

Bei einer solchen vertraglichen Gestaltung werden die anfänglichen Aufwendungen des Leasinggebers für den Leasinggegenstand durch die späteren Einnahmen gedeckt. Der Leasingnehmer finanziert dem Leasinggeber den Leasinggegenstand.

Besteht ein Finanzierungsleasing zwischen einem Unternehmer und Verbraucher, dann kann das Finanzierungsleasing eine Finanzierungshilfe sein (vgl. § 506 Abs. 2 BGB@).

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Dokument-Nr. 000240

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