jura-basic (Darlehen Bereitstellungszinsen) - Grundwissen
   
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Darlehensvertrag (Bereitstellungszinsen)

Nach dem Abschluss eines Darlehensvertrags fallen regelmäßig Zinsen und Kosten an.

Teilweise wird der Darlehensbetrag nicht sofort nach dem Vertragsabschluss ausbezahlt, sondern erst später. Für die Zeit bis zur Auszahlung verlangen die Banken einen Bereitstellungszins.

Die Bereitstellungszinsen sind die Kosten, die von den Banken als Gegenleistung dafür verlangt werden, dass sie nach Abschluss des Darlehensvertrags für einen bestimmten Zeitraum den Darlehensbetrag auf Abruf des Darlehennehmers bereitstellen.

Beispiel: Die Bank B gibt dem Bauherr eine Darlehenszusage iHv 200.00 EUR und hält damit die notwendigen Geldmittel bereit, damit der Bauherr die Zahlungen im Rahmen des Baufortschrittes leisten kann.

Für die Bereitstellung des Geldes nehmen die Banken üblicherweise einen niedrigeren Zinssatz, als für die Zeit nach der Auszahlung des Darlehens (Valutierung). Solang das Geld noch bei der Bank ist, kann sie das nicht abgerufene Geld kurzfristig anderweitig anlegen.


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