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Geldschuld (Allgemeines)

Begriff und Bedeutung

Die Geldschuld ist eine Wertverschaffungsschuld. Der Geldschuldner hat den geschuldeten Geldbetrag zu beschaffen. Der Geldschuldner schuldet keine Sache, sondern einen Wert. Er hat den geschuldeten Wert zu bezahlen, z.B. 100 Euro. Da der Schuldner einen Geldbetrag (Wert) schuldet und keine Sache (z.B. Geldmünze oder Geldschein), ist die Geldschuld keine Gattungsschuld.

Der Geldwert (z.B. 100 EUR) kann nicht untergehen, daher gibt es den Spruch: Geld hat man zu haben (siehe Zahlungsunfähigkeit).

Eine Geldschuld ist grundsätzlich sofort fällig (§ 271 Abs. 1 BGB@), also mit Abschluss des Vertrags (z.B. des Kaufvertrags).

Oft wird die Leistungszeit durch Gesetz oder Vertrag bestimmt oder sie ergibt sich aus den Umständen.

Der Geldschuldner hat das Geld im Zweifel an den Gläubiger zu übermitteln (sog. qualifizierte Schickschuld).

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Seite aktualisiert: 15.01.2012, Copyright 2017