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Abtretung (Zession)

Wirkung der Abtretung

Mit Vertragsschluss geht die Forderung auf den neuen Gläubiger über (§ 389 BGB@). Es tritt ein Gläubigerwechsel ein.

Der Erwerb der Forderung erfordert das Bestehen einer Forderung.

Bei einer Forderung, die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses noch nicht entstanden ist (sog. befristete Forderung), ist der Erwerb der Forderung erst zum Zeitpunkt der Entstehung der Forderung vollendet.

Die Forderung geht so auf den neuen Gläubiger über, wie sie gegenüber dem alten Gläubiger bestanden hat. Mit der abgetretenen Forderung gehen beispielsweise die Hypotheken, die für sie bestehen, sowie die Rechte aus einer bestellten Bürgschaft auf den neuen Gläubiger über (§ 401 Abs. 1 HGB@).

Beispiel: Ist eine Darlehensforderung durch eine Hypothek gesichert, geht mit der Übertragung der Forderung auch die Hypothek auf den neuen Gläubiger über (§ 1153 Abs. 1 BGB@).

Der Schuldner kann dem neuen Gläubiger die Einwendungen entgegenhalten, die zur Zeit des Erwerbs der Forderung (Abtretung) gegen den bisherigen Gläubiger begründet waren (§ 404 BGB@).

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Datenschutz (DSGVO)

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Seite aktualisiert: 24.03.2017, Copyright 2018