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Hypothek

Begriff und Bedeutung

Die Hypothek ist ein Grundpfandrecht (siehe Grundpfandrecht).

Zur Sicherung einer Forderung wird zu Gunsten des Forderungsinhabers ein Grundstück mit einer Hypothek belastet (§ 1113 BGB@).

Bei Fälligkeit der gesicherten Forderung, hat der Schuldner die Forderung zu erfüllen. Ist der Schuldner zahlungsunfähig, dann ist der Gläubiger berechtigt, eine bestimmte Geldsumme aus dem Grundstück zu fordern. Die Hypothek sichert dem Gläubiger die Durchsetzbarkeit seiner Forderung.

Die Hypothek ist an eine konkrete Forderung gebunden. Mit Übertragung der Forderung geht auch die Hypothek auf den Erwerber der Forderung über (vgl. § 1153 Abs. 1 BGB@).

Wird die Forderung vom Schuldner bezahlt, erlischt die Forderung. Erlischt die Forderung, so erwirbt der Eigentümer die Hypothek (§ 1163 Abs. 1 BGB@). Die Hypothek wird zur Eigentümerhypothek (siehe Eigentümerhypothek).

Abhängig von der Entstehung der Hypothek ist zwischen der Buchhypothek und der Briefhypothek zu unterscheiden

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Seite aktualisiert: 15.01.2012, Copyright 2017