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Rechnung (Rechnung)

Begriff und Bedeutung

Die Rechnung ist eine gegliederte Aufstellung über einen Geldbetrag für eine Leistung (z.B. Dienstleistung, Werkleistung, Sachleistung). Sie enthält Angaben über den Aussteller und Empfänger (z.B. Adresse, Firma), die Leistung (z.B. Datum, Art, Menge, Einzelpreis), die Zahlungsmodalitäten (z.B. Bankverbindung, Zahlungsbedingungen).

Eine Rechnung enthält eine Zahlungsaufforderung. Die Zahlungsaufforderung wird meistens aus einem zuvor geschlossenen Vertrag abgeleitet (z.B. aus dem Kaufvertrag nach § 433 BGB@).

Im Geschäftsverkehr dient die Rechnung

  • als Begründung für den Verzug, da der Schuldner einer Entgeltforderung auch ohne Mahnung in Verzug kommt, wenn er nicht innerhalb von 30 Tagen nach Zugang der Rechnung leistet (vgl. § 286 Abs. 3 BGB@).

  • als Buchungsbeleg für die Buchführung.

  • für den Vorsteuerabzug nach dem Umsatzsteuergesetz (UStG), wenn die Rechnung die Pflichtangaben nach § 14 UStG@ enthält.

Die Rechnung kann in Papierform oder elektronische Form übermittelt werden. Für eine elektronische Rechnung ist nach dem Umsatzsteuerrecht die Zustimmung des Empfängers erforderlich. Dies gilt insbesondere für Rechnungsempfänger, die Unternehmer sind (elektronische Rechnungen).

Gegenüber einer Privatperson (Verbraucher) muss der Unternehmer weder umsatzsteuerrechtlich noch zivilrechtlich eine Rechnung ausstellen (Details siehe Inhaltsübersicht, dort 8. Rechnungsstellung ).

Eine Rechnung ohne Zahlungsaufforderung ist eine Proformarechnung.

Im Rahmen einer Rechnung sind nachstehende Themen von Bedeutung (siehe Inhaltsübersicht)

Inhaltsübersicht..   (jura-basic)


Hinweise

Seite aktualisiert: 13.02.2014, Copyright 2017