jura-basic (Kaufvertrag Gefahrtragung) - Grundwissen
   
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Kaufvertrag (Preisgefahr und Gefahrübergang)

Einleitung

Die Preisgefahr betrifft die Frage, wer die Kosten trägt, wenn der Schuldner nach § 275 BGB@ wegen der Unmöglichkeit der Leistung oder einer Leistungserschwerung nicht mehr zu leisten braucht.

Grundsätzlich trägt der Verkäufer die Preisgefahr.

Dies ergibt sich aus § 326 Abs. 1 Satz 1 BGB@:

Beispiel: Braucht der Schuldner nach § 275 Abs. 1 -3 BGB@ nicht zu leisten, entfällt der Anspruch auf die Gegenleistung (§ 326 Abs. 1 BGB@). Ohne Leistung keinen Anspruch auf die Gegenleistung (z.B. Kaufpreiszahlung).

Der Kaufpreisanspruch des Verkäufers geht nicht unter, wenn dies durch gesetzliche Regelungen angeordnet wird. Die Bestimmungen des § 446 BGB@ und § 447 BGB@ regeln den Übergang der Preisgefahr vom Verkäufer auf den Käufer (sog. Gefahrübergang).

Kurzüberblick:

  • Gefahrübergang auf den Käufer mit Sachübergabe

  • Gefahrübergang auf den Käufer mit Annahmeverzug

  • Gefahrübergang auf den Käufer beim Versendungskauf

  • Gefahrübergang auf den Käufer beim Verbrauchsgüterkauf

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Thema des Monats (Januar: Gutschein und Laufzeit)

Gutscheine werden von Händlern ausgegeben. Die meisten Gutschein sind Geschenkgutscheine.
Auf einem Geschenk-Gutschein steht der Geldbetrag und der Leistungsgegenstand, häufig ist auch der Name des Berechtigten (Beschenkten) genannt.

Das Thema des Monats umfasst den Gutschein mit Namen, Gutschein ohne Namen, Einlösefrist, Verfallsdatum, Gültigkeit

Nähere Informationen, siehe Detail


Hinweise

Dokument-Nr. 000162, Fachgebiet: Kaufrecht

Autor, siehe Impressum

jura-basic Verlag, siehe [www.jurabasic24.de]


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Seite aktualisiert: 20.06.2016, Copyright 2018