jura-basic (Eintrittskartenkauf Befristung) - Grundwissen
   
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Grundwissen:


Informationen:

Inhalt

Kaufvertrag (Inhaberkarten =Eintritts- und Fahrkarten)

Befristung

Gesetzliche Befristung

Zivilrechtliche Ansprüche können nach der gesetzlichen Konzeption nicht zeitlich unbefristet durchgesetzt werden. Die regelmäßige Verjährungsfrist beträgt 3 Jahre (§ 195 BGB@).

Vereinbarung

Im Begebungsvertrag individuell vereinbarte Einlösungsfristen sind unzulässig, wenn sie zu kurz sind, z.B. Einlösungsfristen für Gutscheine von weniger als 6 Monaten sind nicht zulässig. Denn zu kurze Fristen nehmen dem Kunden praktisch schon von vornherein die Möglichkeit, das Papier (Inhaberkarte) einzulösen. Dies ist sittenwidrig iSd § 138 Abs. 1 BGB@.

AGB

Befristungsregelungen in AGB unterliegen der Kontrolle des AGB-Rechts.

Inhaltsübersicht..   (jura-basic)

1. Begriff und Bedeutung

2. Kauf der Inhaberkarte

   - Begebungsvertrag

   - Inhaberkarte

3. Einlösen der Inhaberkarte

   - Leistungsanspruch

   - Erfüllung

   - Einwendungen

4. Einwendungen des Ausstellers

   - Gültigkeit der Ausstellung

   - Einwendungen aus der Urkunde

   - Einwendungen gegen Inhaber

   - Einwendungen bei Eintrittskarten

5. Übertragbarkeit

6. Befristung

7. AGB auf Inhaberkarte

8. Beispiele für Inhaberkarten

9. Sonderfall Gutschein

Thema des Monats (Januar: Gutschein und Laufzeit)

Gutscheine werden von Händlern ausgegeben. Die meisten Gutschein sind Geschenkgutscheine.
Auf einem Geschenk-Gutschein steht der Geldbetrag und der Leistungsgegenstand, häufig ist auch der Name des Berechtigten (Beschenkten) genannt.

Das Thema des Monats umfasst den Gutschein mit Namen, Gutschein ohne Namen, Einlösefrist, Verfallsdatum, Gültigkeit

Nähere Informationen, siehe Detail


Hinweise

Seite aktualisiert: 15.01.2012, Copyright 2018