jura-basic (Wertpapierhandelsgesetz) - Grundwissen
   
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Kapitalmarktrecht

Wertpapierhandelsgesetz

Rz. 5

Das Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) reguliert den Wertpapierhandel. Es enthält Regelungen insbesondere in Bezug auf

  • die Erbringung von Wertpapierdienstleistungen und Wertpapiernebendienstleistungen,

  • das marktmissbräuchliche Verhalten im börslichen und außerbörslichen Handel mit Finanzinstrumenten,

  • die Vermarktung, den Vertrieb und den Verkauf von Finanzinstrumenten und strukturierten Einlagen (§ 1 WpHG)

Zuständig für die Überwachung ist die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht. Die Bundesanstalt übt die Aufsicht nach den Vorschriften dieses Gesetzes aus. Sie hat im Rahmen der ihr zugewiesenen Aufgaben Missständen entgegenzuwirken, welche die ordnungsgemäße Durchführung des Handels mit Finanzinstrumenten oder von Wertpapierdienstleistungen oder Wertpapiernebendienstleistungen beeinträchtigen oder erhebliche Nachteile für den Finanzmarkt bewirken können. Sie kann Anordnungen treffen, die geeignet und erforderlich sind, diese Missstände zu beseitigen oder zu verhindern (§ 4 Abs. 1 WpHG).

Die Bundesanstalt überwacht die Einhaltung der Verbote und Gebote dieses Gesetzes und kann Anordnungen treffen, die zu ihrer Durchsetzung geeignet und erforderlich sind. Sie kann den Handel mit einzelnen oder mehreren Finanzinstrumenten vorübergehend untersagen oder die Aussetzung des Handels in einzelnen oder mehreren Finanzinstrumenten an Märkten, an denen Finanzinstrumente gehandelt werden, anordnen, soweit dies zur Durchsetzung der Verbote und Gebote dieses Gesetzes oder zur Beseitigung oder Verhinderung von Missständen nach Absatz 1 geboten ist (§ 4 Abs. 2 WpHG).


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Dokument-Nr. 0001665, © jura-basic 2019

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