jura-basic (Vertragsartirrtum) - Grundwissen
   
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Willenserklärung (Irrtum, Vertragsartirrtum)

Begriff und Bedeutung

Bei der Abgabe einer Willenserklärungen kann der Erklärende einem Irrtum (Willensmangel) unterliegen.

Beim Irrtum über die Vertragsart hat der Erklärende bei der Abgabe der Willenserklärung eine falsche Vorstellungen über die Vertragsart.

Beispiel: A geht von einem Mietvertrag aus, B von einer Leihe.

Das Erklärte und wirklich Gewollte stimmen nicht überein. Es liegt ein Irrtum vor

Der Irrtum über die Vertragsart ist ein Inhaltsirrtum (siehe Inhaltsirrtum).

Der Inhaltsirrtum ist ein Anfechtungsgrund nach § 119 Abs. 1 BGB@, d.h. der Erklärende kann seine Willenserklärung wegen Irrtums anfechten (siehe Anfechtung).


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Haben Sie allgemeines Rechtswissen?

Aufgaben, bei denen allgemeines Rechtswissen gefragt ist, siehe Aufgaben

Thema des Monats (Montagsauto und Rücktritt)

Kauft ein Käufer eine Montagssache (z.B. Montagsauto), dann kann er vom Vertrag zurücktreten.

Das Thema des Monats umfasst den Begriff des Montagsautos (wann liegt ein Montagsauto vor?) und die Möglichkeit vom Vertrag zurückzutreten.

Nähere Informationen, siehe Details

Vertrag, Rund um den Vertragsschluss

Einem Vertragsschluss gehen Vertragsanbahnung und Vertragsverhandlungen voraus. Sind sich die Personen einig, dann kommt es zum Vertragsschluss (siehe Details).

Kaufen Sie im Internet?

Beim Internetkauf (Online-Shopping) ist rechtliches Fachwissen von Vorteil (siehe Details).

Sonstige Themen

Nachstehende Fragen kommen im Alltag öfters vor.

a) Was bedeutet Rechtsfähigkeit einer Person?
b) Entsteht eine GmbH erst mit Eintragung ins Handelsregeister?
c) Welche Funktionen (Zwecke) hat eine Vertragsstrafe?
d) Enthält eine Speisekarte im Restaurant ein konkretes Vertragsangebot an den Gast?
dazu und mehr (Details)

Hinweise

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