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Vertrag (Vermittlungsauftrag)

Beim Vermittlungsauftrag erteilt der Auftraggeber dem Auftragnehmer den Auftrag zu einer Vermittlungstätigkeit. Nimmt der Auftragnehmer den Auftrag an, dann kommt es zum Vermittlungsvertrag.

Gegenstand des Vermittlungsvertrags kann z.B. die Vermittlung eines Arbeitsvertrags, eines Kaufvertrags über eine Immobilie oder eines Mietvertrags über eine Ferienwohnung sein. Im Internet gibt es immer mehr Vermittlungsportale, z.B. Vermittlung von Bustickes, Flugtickets, Reisen, Hotelübernachtungen.

Sofern ein Vermittlungsauftrag von einer Privatpersonen an einen Selbständigen erteilt wird, kann der Vermittler nicht Handelsvertreter sein, denn ein Handelsvertreter wird nicht für eine Privatperson tätig, sondern nur für einen anderen Unternehmer (siehe Handelsvertreter).

Der Vermittler ist regelmäßig ein Makler. In diesem Fall ist der geschlossene Vermittlungsvertrag zwischen Auftraggeber (Privatperson) und Auftragnehmer ein Maklervertrag. Häufig wird der Maklervertrag auch als Maklerauftrag bezeichnet.

Für den Maklervertrag (Maklerauftrag) ist nicht erforderlich, dass dem Kunden ein schriftlicher Vertrag zur Unterschrift vorgelegt wird. Ein Maklervertrag kann auch formlos und konkludent geschlossen werden. Ein Maklervertrag kann auch dann vorliegen, wenn der Auftraggeber keine Provision bezahlen muss, z.B. weil die Gegenseite (vermittelter Dritter, z.B. Reiseveranstalter, Hotel, Ferienwohnungsanbieter) das Vermittlungsgeld bezahlt (siehe Makler).



Dokument-Nr. 0001978, © jura-basic 2019

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